Was man mit Tierkommunikation erreichen kann - und wo ihre Grenzen liegen

Telepathie funktioniert über Gefühle, und diese sind immer richtig. Wenn ich Antworten erhalte, die in Ihren Augen falsch sind, so sind sie es vielleicht nur in diesem Moment, einen Tag oder eine Woche später können sie bereits logisch erscheinen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich das Protokoll, dass ich Ihnen zusende, aufheben, und immer wieder mal lesen, so können sich Fragestellungen unter Umständen auch erst nach einiger Zeit beantworten.

Tiere kennen keine zeitlichen Begrenzungen wie wir Menschen. So kann es sein, dass ein Ereignis in Wirklichkeit schon Jahre zurückliegt, für das Tier aber so wichtig ist, dass es ununterbrochen nur darüber sprechen möchte. Auch kann es sein, dass das Tier die Zeiten verwechselt und es über ein Ereignis in der Vergangenheit spricht, das in Wahrheit erst in Zukunft eintreten wird. Auch hier lohnt es sich, das Protokoll aufzuheben.

 

Manchmal brennen dem Besitzer bestimmte Fragen unter den Nägeln, die er beantwortet haben möchte, doch das Tier will über etwas völlig anderes sprechen. Nach ein- zweimaligem Nachfragen werde ich in so einem Fall auf das eingehen, was das Tier mir sagen möchte und es nicht mit den seiner Meinung nach unwichtigen Fragen belästigen.

 

Viele Tierbesitzer haben Bedenken, dass ich nach dem Gespräch mit ihrem Tier alles über sie selbst weiß. Dem ist natürlich nicht so! Ihr Tier übermittelt mir zwar viele Gefühle, aber nicht alle Details aus Ihrem Leben, die ich ja auch gar nicht wissen möchte. Wir besprechen nur das Thema, über das Sie bescheid wissen möchten, und nichts anderes, was nicht relevant ist.

 

 Bitte beachten Sie, dass ich dem Tier in Ihrem Namen KEINE Befehle geben kann und möchte sowie keine Unarten ausreden werde. Ich vermittle auch keine Ultimaten wie „wenn du nicht ... dann ...“. Aber ich kann Ihren Tiergefährten fragen, warum er dies oder jenes tut und übermitteln, wie wichtig der eine oder andere Wunsch von Ihnen ist, beispielsweise, dass Ihr Hund oder Ihre Katze nicht über die Straße laufen darf. Die Tierkommunikation ist wie bereits erwähnt ein Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Tieres und kein Ersatz für ein Training auf einem guten gewaltfreien Hundeplatz oder eine tierpsychologische Beratung.

 

Tiere haben ihre eigenen Themen und Lernprozesse und spiegeln nicht automatisch ihren Besitzer, wie es in manchen Theorien heißt. Trotzdem sind sie Teil eines Systems, sei dies nun eine Zweierbeziehung zwischen Ihnen und Ihrem Tier oder das einer Großfamilie. Daher kann es vorkommen, dass nach einem Gespräch kleine oder große Veränderungen auf Sie und Ihre Familie zukommen können, durch die ich Sie verständnisvoll und urteilsfrei begleiten werde. Seien Sie sich dessen bitte bewusst, und kontaktieren Sie mich nur, wenn Sie eventuellen Veränderungen auch nachkommen können und wollen. Wir dürfen Ihrem Tier keine Hoffnungen machen, wenn wir sie nicht erfüllen können!

 

Ich werde nichts beschönigen oder umformulieren, was Ihr Tier mir sagt, denn ich bin für die Worte Ihres Tieres nicht verantwortlich. Diese können in manchen Fällen ganz schön überraschend sein, aber nichtsdestotrotz hat Ihr Tier ein Recht, Ihnen alles zu sagen, was es möchte. Je mehr Sie Ihrem Tier dafür dankbar sind, desto mehr wird es sich für Sie öffnen, was zu beidseitigem Wohlbefinden beitragen kann.

 

Nach dem Gespräch kann ich mit Ihnen verschiedene Lösungsmöglichkeiten durchgehen, wenn Sie das möchten. Hier ist es aber für uns beide wichtig zu unterscheiden, was von Ihrem Tier kommt und was meine Gedanken dazu sind.



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