Newsletter November 2018


Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Nacht von 31. Oktober auf 1. November feiern wir das keltische Fest Samhain, das den Beginn des neuen Keltenjahres einläutet. Der Name lässt sich mit "Ende der Sommerzeit" übersetzen und es ist das wichtigste keltische Fest im ganzen Jahr. Wir gehen nun endgültig den Schritt vom Sommerhalbjahr ins Winterhalbjahr und es ist Zeit, Altes loszulassen, sich zurückzuziehen und auszuruhen.

Leben und Tod, Tag und Nacht verschmelzen miteinander und die Schleier zwischen den Welten sind derzeit am Dünnsten. Wir gedenken den Verstorbenen, danken ihnen für die gemeinsame Zeit und suchen das Gespräch mit ihnen - all dies Themen des aktuellen Newsletters.


Symbol des Monats November

Der November korrespondiert mit der 11. Raunacht und in dieser widmen wir uns ganz der Vergänglichkeit und dem Tod - und so auch im November. In den nächsten Wochen ziehen sich die Sonne und die Natur spürbar zurück, und auch für uns Menschen beginnt nun die Zeit, in der wir vom Außen immer mehr ins Innen gehen.  Eine sehr gute Zeit dafür, um uns einmal mehr bewusst zu machen, wie wir mit den Themen Sterben und Tod umgehen und was wir darüber denken. 

 

Es geht auch darum, sich den eigenen Tod bewusst zu machen - denn nur aus dem Wissen über die Sterblichkeit heraus können wir wahrhaft und bewusst leben. Und vor allem lernen wir, nichts mehr aufzuschieben, mit niemandem mehr böse zu sein, nichts unausgesprochen zu lassen und jeden Moment wertzuschätzen, da er es wert ist, ist seiner Einzigartigkeit voll bewusst wahrgenommen zu werden

 

Die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit des Lebens kann dir dabei helfen, dich zu fragen, was wirklich wichtig und wesentlich in deinem Leben ist und dich darauf zu fokussieren, was du in diesem Leben erfahren und erreichen möchtest.  

 

Dieses Symbol ist als Original ab sofort bis zum Monatsletzten zum Sonderpreis von € 20,00 erhältlich. Bitte schicke mir dazu eine kurze Nachricht.


Gedenkkreis für unsere Tiere im Himmel

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"Eng vertraute Lebensgefährten 

sterben nicht von uns weg, 

sondern in uns hinein - 

die Erinnerung wird bleiben"

 

Ich danke euch von ganzem Herzen, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt und die Namen im Kreis förmlich vibrieren vor Liebe und all den wunderschönen gemeinsamen Erinnerungen. Lasst uns an den kommenden Abenden gemeinsam unserer liebsten Tiere gedenken, eine Kerze anzünden und uns lustige und berührende Geschichten über sie erzählen und so unseren Dank an die gemeinsame Zeit ausdrücken.

 

Auch bitte ich euch, der zahlreichen Tiere zu gedenken, die in den Schlachthöfen, Zoos, Tierheimen und auf der Straße ihr Leben gelassen haben. Zünden wir auch für all jene eine Kerze an, die namenlos sterben mussten. 

 

Du kannst dir sehr gerne den Gedenkkreis für dich daheim herunterladen und ausdrucken: 

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Meine Angebote für deine Lieben im Himmel

Da der November eine Zeit ist, in der wir unseren geliebten Vierbeinern im Himmel gedenken, möchte ich dir gerne vorstellen, auf welche Arten ich dich dabei unterstützen kann, Kontakt mit deinen Tieren herzustellen und Frieden einkehren zu lassen:


Onlinekurs "Mit unseren Tieren durch die Raunächte"

Die Raunächte sind die magischen Nächte und Tage rund um Weihnachten und Neujahr und diese werden vielerorts mit verschiedenen Brauchtümern und Ritualen gefeiert. Diese Zeit kann zum Räuchern, Orakeln und vor allem zum Innehalten und Reflektieren genützt werden. Auch tut es gut, in dieser Zeit das alte Jahr loszulassen und sich auf das neue Jahr einzustimmen.

 

In meinem Onlinekurs geht es zusätzlich dazu darum, die Tiere einzuladen, mit uns diese Zeit zu verbringen, ihnen zuzuhören und ihnen Raum zu geben. So wird es immer wieder Botschaften unserer Tiere und Krafttiere an uns geben. Ich würde mich sehr freuen, auch DICH und deine Tiere während dieser beiden Wochen von Weihnachten bis zum Dreikönigstag begleiten zu dürfen. 

 

Mehr Infos zu diesem Kurs findest du hier.


Jahresausbildung Tierkommunikation und Tierenergetik 2019

Seit April läuft meine erste Ausbildungsgruppe, in der sehr engagierte und liebe Teilnehmerinnen die verschiedensten Aspekte der Tierkommunikation und Tierenergetik in Theorie und Praxis kennenlernen und immer sicherer in ihrem Tun und Sein werden. 

 

Mit Jahresbeginn startet nun die nächste Ausbildungsgruppe und ab sofort gibt es die Möglichkeit, sich dafür anzumelden. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch DU mir dabei bist! :-)

 

Nähere Infos zu dieser Onlineausbildung gibt es hier. 


Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war.

„Ach, die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen.

„Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja, aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“

„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“

„Ich… bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und äußerst verwundert, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“

Die Traurigkeit schluckte schwer. „Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir schon oft begegnet.“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh‘ dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber … aber – wer bist eigentlich du?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. „Ich bin die Hoffnung.“

(c) Inge Wuthe


In diesem Sinne: Auch wenn dich diese Jahreszeit und das dunkle und kalte Wetter traurig machen, so vertraue darauf, dass auch diese Zeit ihre Berechtigung hat und denke daran: der nächste Frühling kommt bestimmt...

 

Ich wünsche dir und deinen Lieben

ein sanftes Ankommen in der kalten Jahreszeit,

gemütliche Stunden mit Tee und Wollsocken auf der Couch,

entspannte Abende bei Kerzenschein,

den ersten leckeren Glühwein am Adventmarkt

und wunderbare Spaziergänge im Nebel

und Sonne im Herzen.

 

Einen schönen November wünscht von Herzen

Christina