Newsletter November 2017


Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Nacht von 31. Oktober auf 1. November feiern wir das keltische Fest Samhain, das den Beginn des neuen Keltenjahres einläutet. Der Name lässt sich mit "Ende der Sommerzeit" übersetzen und es ist das wichtigste keltische Fest im ganzen Jahr. Wir gehen nun endgültig den Schritt vom Sommerhalbjahr ins Winterhalbjahr und es ist Zeit, Altes loszulassen, sich zurückzuziehen und auszuruhen.

Leben und Tod, Tag und Nacht verschmelzen miteinander und die Schleier zwischen den Welten sind derzeit am Dünnsten. Wir gedenken den Verstorbenen, danken ihnen für die gemeinsame Zeit und suchen das Gespräch mit ihnen - all dies Themen des aktuellen Newsletters.


Symbol des Monats November - Engel des Lichts

Immer wieder höre ich bei Gesprächen mit verstorbenen Tieren von den Engeln des Lichts. Dies sind jene Lichtwesen, die die Seele aus ihrem Körper bis in den Himmel begleiten.

"Wir sind die Engel des Lichts.

Wir sind bei euch, wenn sich eure Seele bereit macht,

euren Körper zu verlassen.

Wir sind ganz nah bei euch, drängen euch zu nichts,

sondern warten geduldig ab, bis ihr soweit seid.

Wir umhüllen euch mit Wärme und Geborgenheit,

sodass ihr keine Angst und keinen Schmerz fühlt.

Wir begleiten euch den ganzen Weg in den Himmel und achten darauf,

dass ihr dort auch ankommt.

Wir heißen euch im Licht willkommen und geben euch den Mut,

euch auf das nächste Abenteuer einzulassen.

Von einem Leben zum nächsten." 

 

Erfahre hier mehr über meine Symbole, deren Wirkungsweise und Anwendungsgebiete.


Gedenkkreis für unsere geliebten Tiere im Himmel

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"Eng vertraute Lebensgefährten 

sterben nicht von uns weg, 

sondern in uns hinein - 

die Erinnerung wird bleiben"

 

Ich danke euch von ganzem Herzen, dass ihr so zahlreich mitgemacht habt und die Namen im Kreis förmlich vibrieren vor Liebe und all den wunderschönen gemeinsamen Erinnerungen. Lasst uns an den kommenden Abenden gemeinsam unserer liebsten Tiere gedenken, eine Kerze anzünden und uns lustige und berührende Geschichten über sie erzählen und so unseren Dank an die gemeinsame Zeit ausdrücken.

 

Auch bitte ich euch, der zahlreichen Tiere zu gedenken, die in den Schlachthöfen, Zoos, Tierheimen und auf der Straße ihr Leben gelassen haben. Zünden wir auch für all jene eine Kerze an, die namenlos sterben mussten. 

 

Du kannst dir sehr gerne den Gedenkkreis für dich daheim herunterladen und ausdrucken: 

 

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Gedenkkreis 2017.jpg
JPG Bild 1.6 MB

Spezialkurs Tierkommunikation

Im Herbst und Winter, wo die Schleier zu der Welt der Verstorbenen dünner sind als sonst, fällt es besonders leicht, mit den Seelen in Kontakt zu treten. Lerne unter meiner Anleitung, mit Tieren auf Seelenebene zu sprechen sowie Kontakt mit vermissten und verstorbenen Tieren aufzunehmen.

 

Inhalt

 - Seelengespräche mit Tieren

- Gespräche mit vermissten Tieren

- Gespräche mit sterbenden Tieren

- Gespräche mit verstorbenen Tieren

 

Weitere Infos zu diesem Kurs erhältst du hier.

 

Wichtig: Dieser Kurs ist nur mehr bis zum Jahresende zum Preis von € 79,00 erhältlich (ab 2018 € 99,00).


Meditation "Gespräch mit einem verstorbenen Tier"

Die Gespräche mit verstorbenen Tieren, die ich führen darf, sind für den Tierhalter meist sehr tröstlich und friedensbringend - deshalb liebe ich diese Gespräche so sehr, und auch, weil sie mich jedes Mal im Herzen berühren. Das Gefühl des Verbundenseins mit seinem Tier und die Erkenntnis, dass die Seele des Tieres auch weiterhin existiert, hat man jedoch am stärksten, wenn man selbst mit seinem Tier in Kontakt tritt. 

Deshalb möchte ich gerne die Meditation "Gespräch mit einem verstorbenen Tier" mit dir teilen. Fühle dich während der Meditation von den Engeln und anderen Lichtwesen beschützt und vertraue darauf, dass der Himmel ein sicherer Ort ist, an dem du in Ruhe dein Tier treffen und mit ihm sprechen kannst. 


Warum Hunde nicht länger leben als Menschen ...

Als Tierarzt war ich gebeten worden, einen 10 Jahre alten Irischen Wolf namens Belker zu untersuchen. Sein Besitzer Ron, dessen Frau Lisa und ihr kleiner Sohn Shane hingen alle sehr an Belker... und hofften auf ein Wunder. Ich untersuchte Belker und stellte fest, dass er Krebs hatte und sterben würde. Ich teilte der Familie mit, dass es für Belker keine Wunder mehr geben würde, und bot ihnen an, den alten Hund zuhause zu erlösen. 

Als wir die Vorbereitungen trafen, sagten Ron und Lisa mir, dass sie es für gut hielten, wenn der vierjährige Shane dabei sein dürfe. Sie glaubten, dass Shane aus dieser Erfahrung lernen könne. Am nächsten Tag spürte ich den altbekannten Kloß im Hals, als Belkers Familie um ihn herum saß. Shane schien so ruhig, als er den alten Hund zum letzten Mal streichelte, dass ich mich fragte, ob er wusste, was gerade geschah. Innerhalb weniger Minuten schlief Belker für immer friedlich ein. Und der kleine Junge schien seinen Tod ohne Schwierigkeiten oder Verwirrung

zu akzeptieren.

Nach Belkers Tod saßen wir noch eine Weile beisammen und wunderten uns über die traurige Tatsache, dass die Lebensspanne der Tiere kürzer ist als die der Menschen. Shane, der uns still zugehört hatte, piepste: "Ich weiss, warum." Überrascht wandten wir uns ihm zu. Was er als nächstes sagte, machte uns sprachlos. Nie zuvor hatte ich eine tröstendere Erklärung vernommen.

Er sagte: "Menschen werden geboren, damit sie lernen, wie man ein gutes Leben führt - wie man andere liebt und wie man nett ist, nicht wahr?" Der 4-jährige fuhr fort: "Tja, Hunde wissen schon, wie man das macht, also müssen sie nicht so lange bleiben.

(Autor unbekannt)


Das Märchen von der traurigen Traurigkeit

Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: „Wer bist du?“

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „Ich? Ich bin die Traurigkeit“, flüsterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hören war.

„Ach, die Traurigkeit!“ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte grüßen.

„Du kennst mich?“ fragte die Traurigkeit misstrauisch.

„Natürlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet.“

„Ja, aber…“, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?“

„Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?“

„Ich… bin traurig“, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.

Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. „Traurig bist du also“, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.“

 

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.

„Ach, weißt du“, begann sie zögernd und äußerst verwundert, „es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.“

Die Traurigkeit schluckte schwer. „Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.“

„Oh ja“, bestätigte die alte Frau, „solche Menschen sind mir schon oft begegnet.“

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.“

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. „Weine nur, Traurigkeit“, flüsterte sie liebevoll, „ruh‘ dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.“

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „Aber … aber – wer bist eigentlich du?“

„Ich?“ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. „Ich bin die Hoffnung.“

(c) Inge Wuthe


In diesem Sinne: Auch wenn dich diese Jahreszeit und das dunkle und kalte Wetter traurig machen, so vertraue darauf, dass auch diese Zeit ihre Berechtigung hat und denke daran: der nächste Frühling kommt bestimmt...

 

Ich wünsche dir und deinen Lieben

ein sanftes Ankommen in der kalten Jahreszeit,

gemütliche Stunden mit Tee und Wollsocken auf der Couch,

entspannte Abende bei Kerzenschein,

den ersten leckeren Glühwein am Adventmarkt

und wunderbare Spaziergänge im Nebel

und Sonne im Herzen.

 

Einen schönen November wünscht von Herzen

Christina