Newsletter März 2014


Das Jahr eilt in großen Schritten voran und schon blühen die ersten Schneeglöckchen. Auch beginnt mit dem heutigen Aschermittwoch die vierzigtägige Fastenzeit, die an die Zeit Jesus in der Wüste erinnern soll. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, als ich an diesem Tag kein Fleisch essen sollte. (Wer genau mir dieses Verbot auferlegte, weiß ich nicht mehr, vermutlich aber der Religionsunterricht.) Ich vergaß das einmal und kaufte mir eine Wurstsemmel. Erst nach dem Verzehr erinnerte ich mich daran und hatte bis Ostern ein schlechtes Gewissen. 

 

Nun, diese Tage sind vorbei, zumal ich einerseits kein schlechtes Gewissen mehr habe wegen eines Verbotes, das mir die Kirche überstülpen möchte. Und andererseits esse ich schon lange kein Fleisch mehr und somit kommt es nicht mehr zu solchen Verwechslungen. 

Doch sind wir uns ehrlich: Wir alle schlagen die meiste Zeit unseres Lebens über die Stränge. Sei es beim Essen, Fernsehen, Einkaufen oder Facebooken. Was davon "brauchen" wir wirklich? Und wäre dafür nicht die Fastenzeit eine gute Gelegenheit, einmal genau dorthin zu spüren? Eine Stunde weniger am Tag zu Fernsehen und statt dessen einmal mehr mit dem Hund rauszugehen oder mit der Tante zu telefonieren, bei der wir uns schon seit Monaten nicht mehr gemeldet haben.

 

Wenn wir uns jeden Tag in den kommenden vierzig Tagen nur eine dieser Fragen und Entscheidungen stellen, dann machen wir damit nicht nur uns, sondern auch unser Umfeld glücklicher. Und reicher. Und das nicht durch "noch mehr", sondern durch "statt dessen". Das wünsche ich mir von Herzen für uns alle.

 

Und das mit dem Facebooken, ja, das ist meine große Herausforderung in den kommenden Wochen ...


Symbol März 2014

"Die Antworten auf deine Fragen wirst du niemals im Außen finden, sondern stets in dir drinnen. Du kannst zwar den Input dazu verwenden, das, was du ohnehin schon weißt, zu bekräftigen, doch alles, was du wissen musst, liegt in dir selbst.

 

Es ist nur oft viel zu laut um dich herum und in dir drinnen, dass du die Antworten nicht hören kannst. Deshalb gehe in die Natur, verbinde dich mit einem Baum, der Erde oder einem Fluss, werde ganz still, und dann hör zu. Diese Stimme, die dir so vertraut vorkommt, bist du selbst. Dein innerster Kern. Deine Seele. Sie kennt alle Antworten auf alle Fragen deines Lebens.

 

Habe Mut, werde still und dann wirst du erkennen."


Fernlehrgang Tierkommunikation AUFBAU

Nun ist es soweit und ich darf mit großer Freude meinen Aufbau-Fernlehrgang Tierkommunikation vorstellen.

 

In diesem Kurs, der sich wieder über vier Wochen erstreckt, beschäftigen wir uns unter anderem mit

vermissten Tieren,

verstorbenen Tieren,

Krafttieren und

tiefergehenden Gesprächen mit dem eigenen und fremden Tieren.

 

Wie auch schon beim Basiskurs beinhalten die einzelnen Lektionen ein umfangreiches Skriptum, geführte Meditationen als Audiofiles, viele spannende Übungen und Tiere, die sich bereits jetzt auf die Gespräche freuen.

 

Weitere Infos gibt es hier oder direkt bei mir.


In den vergangenen Wochen durfte ich vermehrt erfahren, dass man es nicht jedem recht machen kann, so sehr man sich auch anstrengt. Ja, das Gegenteil ist der Fall: Je mehr man sich anstrengt, desto weniger macht man es den Menschen recht. Sich Verbiegen bringt nämlich eine gewisse Energie mit sich, die es Anderen leichter macht, Einen anzugreifen. Daher sollte man sich immer wieder rückbesinnen auf das, was man wirklich gerne macht und auch dazu stehen - Authentizität hilft nämlich der eigenen Zufriedenheit ebenso wie der seiner Mitmenschen. 

 

Zu diesem Thema gibt es folgende Geschichte, die in unterschiedlichen Varianten immer wieder im Internet kursiert. 

Der Vater, der Sohn und der Esel

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen. Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel. “Der arme kleine Junge”, sagte ein vorbeigehender Mann. “Seine kurzen Beine versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?” Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

 

Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: “So eine Unverschämtheit! Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenherläuft.” Dies tat nun dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.

 

“Ja, gibt es sowas?”, sagte eine alte Frau. “So eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus. Der arme Esel!”

Vater und Sohn sahen sich an, stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her. Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte: “Wie kann man bloß so dumm sein? Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?”

 

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes. “Egal, was wir machen”, sagte er, “es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist. Ab jetzt tun wir das, was wir selber für richtig halten!” Der Sohn nickte zustimmend.

 

(Aus dem Buch “Der Kaufmann und der Papagei”von Nossrat Peseschkian.)


Blume des Monats März - Das Schneeglöckchen

 

Das Schneeglöckchen ist nicht nur seit der Antike eine Blume gegen das Vergessen, sondern  auch ein Symbol der Hoffnung, der Reinheit und der Tugend. Es ist die erste Blume, die dem Winter trotzt und bereits wenn noch Schnee liegt, seine Blüte der Sonne entgegenstreckt.

 

Eine Legende erzählt, dass Gott, als er die Schöpfung vollendet hatte, zuletzt den Schnee schuf, ihm aber keine Farbe gab. So wanderte der Schnee von einer Blume zur anderen und bat jede, ihm doch etwas von ihrer Farbe abzugeben. Aber keine Blume erfüllte seinen Wunsch. Bis schließlich das Schneeglöckchen mitleidig sagte: "Wenn dir mein Mäntelchen gefällt, kannst du es gerne haben." Seitdem ist der Schnee weiß und das Schneeglöckchen die einzige Blume, die er in seiner Nähe duldet und der er nichts zuleide tut. (Oscar Dähnhard)


Und wer sich nun fragt, welche zauberhaften Geschöpfe auf dem obersten und untersten Foto dieses Newsletters zu sehen sind, den verweise ich gerne auf die Seite der charmanten Gabriela Leopoldseder, die nicht nur diese Smiling Angies herstellt, sondern nebst Engelarbeit auch ihre Gabriel-Essenzen anbietet.


Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns allen eine besinnliche Fastenzeit.

 

Alles Liebe

Christina